Apparative Kosmetik

Microneedling

Klein, aber oho!

Die Natur hat es so eingerichtet - werden wir verletzt, setzt der Körper alle Hebel in Bewegung, um den Schaden zu reparieren. Zellen setzen Wachstumsfaktoren frei, um neue Zellen zu bilden.

 

Diesen Reparaturmechanismus macht sich das Microneedling-Verfahren zunutze. Winzige, hauchdünne Nadeln perforieren die Haut - setzen also mikrofeine Verletzungen, um "schlafende" Fibroblasten aufzuwecken. Fibroblasten sind im Bindegewebe vorkommende Zellen, deren Aufgabe es ist, Kollagen zu bilden und damit für festere Strukturen im Körper zu sorgen. Doch nicht nur Kollagen, auch Elastin - eine wichtige Faser unseres Gewebes - wird vermehrt gebildet. Während Kollagen für die Straffheit unserer Haut sorgt, macht Elastin sie reißfest und geschmeidig.

 

Ebenso stimulieren die winzigen Nadelstiche die Ausschüttung von Hyaluronsäure. Hyaluronsäure - derzeit als Anti-Aging-Wirkstoffknüller in aller Munde - ist eine natürliche Substanz unserer Haut. Leider nimmt die Hyaluronsäureproduktion mit fortschreitendem Alter ab - die Haut wirkt welk, trocken und faltig.

 

Ein weiterer Vorteil des Microneedlings ist die gesteigerte Mikrozirkulation in unserer Haut. Damit wird die Haut sehr viel aufnahmefähiger als sonst. Die beste Gelegenheit also, Wirkstoffe in die Haut einzubringen!

 

Bei welchen Hautproblemen kann Microneedling hilfreich sein?


Im Prinzip kann Microneedling bei jedem, nichtentzündlichen Hautproblem hilfreich sein. Ein Vorteil der minimal invasiven Methode ist, dass sie auch problemlos an sehr empfindlichen Partien wie Augen, Lippen, Hals und Dekolleté einsetzbar ist. Sogar die Kopfhaut und gealterte Hände profitieren vom Microneedlingverfahren.

 

Microneedling eignet sich für:

 

  • schlaffe, faltige Haut,
  • Konturverlust,
  • Großporigkeit,
  • Narben (auch und besonders Aknenarben),
  • Überpigmentierungen,
  • trockene Haut,
  • Dehnungs- und Schwangerschaftsstreifen,
  • Haarausfall.
Foto: CNC skincare
Foto: CNC skincare